

Der Slogan der Bundesgartenschau „Koblenz verwandelt“ markiert die Leitidee, unter der die Planer die drei verschiedenen Ausstellungsorte inszenieren. Bei der Konzeption und Umgestaltung unterscheiden die Verantwortlichen zwischen Kern- und Korrespondenzbereichen. In den drei eingezäunten Kernbereichen Kurfürstliches Schloss, Blumenhof und Festung Ehrenbreitstein finden während der Bundesgartenschau Blumenschauen, Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Als frei zugängliche Korrespondenzbereiche werden die Uferpromenaden an Rhein und Mosel ebenfalls zu hochwertigen Freiflächen umgestaltet. So entsteht hinter dem Schloss eine Sitzstufenanlage, die den Zugang zum Wasser öffnet, und das gesamte Ufer verwandelt sich in eine einladende Flaniermeile. Alle Flächen bieten Raum für viele interessante Themen und Angebote rund um die Bundesgartenschau.
Klarheit, Kosten, Koblenz – für den als Basis für die weitere Planung dienenden siegreichen Entwurf sprechen eine feinfühlige Umsetzung und die sorgsame Anpassung an die historischen Gegebenheiten der Ausstellungsflächen. Der an Machbarkeit ausgerichtete Plan vereinigt die Vorgaben einer Bundesgartenschau mit den historischen Wurzeln des Veranstaltungsortes.
Neben den planerischen Ideen stehen noch handfeste Anforderungen der Verkehrsanbindung und des Städtebaus. Die Bundesgartenschau Koblenz 2011 befindet sich in direkter Nähe zur historischen Koblenzer Innenstadt. Ein detailliertes Verkehrskonzept, zu dem auch die temporäre Seilbahn zur Verbindung der innerstädtischen Kernbereiche mit dem Festungsplateau gehört, regelt deshalb den Strom der Besucher und sorgt für einen möglichst störungsfreien Ablauf der Veranstaltung.