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Bundesgartenschau 2011 Koblenz
Koblenz erblüht

FAQs zur Bundesgartenschau Koblenz 2011

Häufig gestellte Fragen zu den BUGA-Eintrittskarten

Wo gibt es die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE zu kaufen?

Die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE gibt es bei den Tourist-Infos am Jesuitenplatz und am Hauptbahnhof. Vorverkaufsstellen sind zudem die Filialen der Sparkasse in der Bahnhof- und Schlossstraße in Koblenz sowie in Vallendar, Bendorf, Mülheim-Kärlich, Weißenthurm und Kobern-Gondorf. Ab Juli 2010 können die JEDEN-TAG-BUGA-KARTEN auch an der Talstation der Seilbahn erworben werden. Im Internet kann die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE unter www.koblenz-touristik.de sowie telefonisch unter (0261) 129-1610 geordert werden.

Wie und wo wird die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE personalisiert?

Wer eine JEDEN-TAG-BUGA-KARTE erwerben möchte, muss zunächst an einer der Vorverkaufsstellen einen Dauerkarten-Gutschein kaufen. Dieser kann entweder in einem ebenfalls erhältlichen Umschlag verschenkt oder selbst behalten werden. Mit diesem Gutschein muss der tatsächliche Nutzer der JEDEN-TAG-BUGA-KARTE persönlich in der Tourist-Info am Jesuitenplatz oder am Hauptbahnhof oder während der BUGA an einer der Kassen seine endgültige Dauerkarte erstellen lassen. Bei dieser Personalisierung wird er vor Ort fotografiert sowie nach seinem Namen und seinem Geburtsdatum gefragt – ein eigenes Bild muss also nicht mitgebracht werden.

Ist die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE übertragbar?

Die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE ist nicht übertragbar und kann nur von dem Karteninhaber genutzt werden.


Was kostet die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE?

Im Vorverkauf – der bis zum 14. April 2011 dauern wird – kostet die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE für Erwachsene 110 Euro (später 120 Euro), für Begünstigte 95 Euro (später 105 Euro) und für Kinder und Jugendliche 30 Euro (später 35 Euro). Kinder unter sechs Jahren brauchen keine Karte, sie können die BUGA Koblenz 2011 in Begleitung kostenlos besuchen.

Wer ist begünstigt?

Begünstigt sind Grundwehr- und Zivildienstleistende; Schwerbehinderte (für Schwerbehinderte mit Schwerbehindertenausweis B ist die Begleitung frei); Empfänger von Arbeitslosengeld II und anderen Grundsicherungen; Senioren ab 65 Jahren.

Was bezahlen Studierende für die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE?

Gegen Vorlage ihres Studentenausweises können Studierende bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE im Vorverkauf für nur 30 Euro kaufen – also zum gleichen Preis wie Kinder und Jugendliche.

Wann muss der Nachweis für eine Begünstigten- oder Kinderkarte erbracht werden?

Der Nachweis, dass Anrecht auf eine Karte für Begünstigte oder eine Kinderkarte besteht, muss nicht schon beim Kauf des Dauerkartengutscheins, sondern erst bei der Personalisierung erbracht werden. Dieser Nachweis muss auch beim BUGA-Besuch mitgeführt werden.

Gibt es eine Familien-Dauerkarte?

Familien-Dauerkarten oder auch Familien-Tageskarten können aus verschiedenen Gründen leider nicht angeboten werden. Beispielsweise wegen der im Eintrittspreis enthaltenen Nutzung der Seilbahn, aber auch, weil die BUGA Koblenz 2011 GmbH anstrebt, allen Familienformen – also auch Großeltern mit ihren Enkelkindern oder Alleinerziehenden – das gleiche Angebot offerieren zu können. Deshalb ist die Kinderkarte auch extrem günstig.

Was beinhaltet die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE?

Die JEDEN-TAG-BUGA-KARTE ermöglicht an 185 Tagen freien Zugang zu über 3.000 Veranstaltungen auf dem BUGA-Gelände. Davon ausgenommen sind einige wenige Sonderveranstaltungen sowie Kongresse Dritter. Die Nutzung der Shuttle-Busse zwischen den Ausstellungsbereichen sowie täglich eine Berg- und Talfahrt mit der Seilbahn ist ebenfalls in der Dauerkarte enthalten.
 
Kann ich jetzt schon mit meiner Dauerkarte Seilbahn fahren?

Nein. Erst mit Beginn der Gartenschau kann die Dauerkarte einmal täglich zum Seilbahnfahren genutzt werden. Die Preise für zusätzliche Seilbahnfahrten sowie Fahrten vor und nach der BUGA betragen 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder.

Wann gibt es die Tageskarten – und was werden diese kosten?

Die Tageskarten sind ab Herbst 2010 erhältlich. Sie werden für Erwachsene 20 Euro, für Begünstigte 18 Euro sowie für Kinder und Jugendliche 5 Euro kosten. Auch sie beinhalten eine Hin- und Rückfahrt mit der Seilbahn, den Shuttle-Bus zwischen den Geländeteilen und die an diesem Tag stattfindenden Veranstaltungen.

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Wo genau findet die Bundesgartenschau Koblenz 2011 statt?

Den Planungen der Bundesgartenschau liegt ein bipolares Flächenkonzept zugrunde: Den beiden innerstädtischen Kernbereichen „Kurfürstliches Schloss“ und „Blumenhof“ steht der Kernbereich „Plateau Ehrenbreitstein“ auf der rechten Rheinseite gegenüber, welcher in beträchtlicher Höhe liegt. Obwohl sich die Planungen auf diese drei Kernbereiche sowie auf korrespondierende Bereiche wie etwa das Konrad-Adenauer-Ufer konzentrieren, werden sich die Vorbereitungen auf weite Teile des Stadtgebietes erstrecken. Ein Beispiel dafür ist der „Masterplan Grün 2011+“ des städtischen Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, der im ganzen Stadtgebiet systematisch für mehr Freiflächen und Grünanlagen sorgen wird.

Welche Bereiche werden während der Bundesgartenschau Koblenz 2011 eingezäunt sein – und wo kann ich auch ohne Eintrittskarte hin?

Eingezäunt werden die drei Kernbereiche „Kurfürstliches Schloss“, „Blumenhof“ und „Plateau Festung Ehrenbreitstein“, während die umgestalteten korrespondierenden Bereiche wie das Konrad-Adenauer-Ufer auch ohne Eintrittskarte zu betreten sind. Dort wird lediglich ein kleiner Bereich unterhalb der Kastorkirche gesperrt, in dem auch die Talstation der Seilbahn entsteht. Das Deutsche Eck und die Kastorkirche bleiben grundsätzlich frei zugänglich. Das Deutsche Eck wird nur gelegentlich für besondere Veranstaltungen an diesem Ort gesperrt, wie das jetzt bereits hin und wieder getan wird. Außerhalb des eintrittspflichtigen BUGA-Geländes liegt auch die Sitzstufenanlage hinter dem Kurfürstlichen Schloss am Rhein. Die Festung Ehrenbreitstein und das Ludwig-Museum können vom 15. April bis 16. Oktober 2011 nur mit einer BUGA-Eintrittskarte besucht werden, da sie in das Gelände integriert sind.

Wer richtet die Bundesgartenschau Koblenz 2011 aus?

Im Sommer 2005 wurde die Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH gegründet und damit beauftragt, die Bundesgartenschau Koblenz 2011 zu planen, durchzuführen und abzuwickeln. Gesellschafter dieser GmbH sind zu zwei Dritteln die Stadt Koblenz und zu einem Drittel der Zentralverband Gartenbau. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist Kraft seines Amtes der amtierende Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, also Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. Die Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH wird nach dem Ende der Bundesgartenschau Koblenz 2011 und dem Abschluss aller buchhalterischen Vorgänge wieder aufgelöst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Zeitverträge.

Wie hoch ist das Budget der Bundesgartenschau Koblenz 2011?

Der Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH stehen für die Planung und Durchführung der Bundesgartenschau 102 Mio. Euro zur Verfügung. Das Land Rheinland-Pfalz gewährt einen Zuschuss in Höhe von bis zu 49 Mio. Euro. Hinzu kommen die prognostizierten Einnahmen durch Eintrittsgelder, Lizenzen usw. in Höhe von 25. Mio. Euro. Die Stadt Koblenz selbst darf für die Bundesgartenschau Koblenz 2011 einen Eigenanteil von maximal 28 Mio. Euro einsetzen. Dieser Beitrag der Stadt Koblenz ist wirtschaftlich vertretbar, da die Bundesgartenschau nachhaltige Impulse der Stadtentwicklung in Verbindung mit privaten Folgeinvestitionen auslösen wird. Es ist davon auszugehen, dass die BUGA durch Eigen- und Folgeinvestitionen bzw. begleitende Maßnahmen zwischen 300 und 400 Mio. Euro in die Stadt und in die Region bringen wird. Auch für den Arbeitsmarkt sind positive Impulse zu erwarten.

Was hat die Stadt Koblenz von der Bundesgartenschau 2011?

Alle Städte, die bisher eine Bundesgartenschau ausgerichtet haben, konnten sowohl vor und während einer Bundesgartenschau als auch viele Jahre danach davon profitieren. Vor allem im Bereich der städtischen Infrastruktur wird diese Bundesgartenschau mit umfangreichen Investitionen einhergehen, die einen nachhaltigen Beitrag für mehr Lebensqualität in der Stadt leisten. Diese Impulse für eine nachhaltige Stadtentwicklung sind vor allem für die so zentral in der Innenstadt platzierte Bundesgartenschau Koblenz 2011 zu erwarten. Daneben wird sich im Zuge des kulturellen Großereignisses Bundesgartenschau auch das Freizeit- und Kulturangebot in Koblenz entscheidend verbessern, nicht zuletzt durch die Profilierung der Stadt als Kongress- und Veranstaltungsort. Nachhaltige Impulse sind auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu erwarten, vor allem in Einzelhandel, Gastronomie und Tourismusbranche. Dies gilt nicht nur für die Stadt Koblenz selbst, sondern auch für die ganze Region, die durch die Bundesgartenschau Koblenz 2011 bundesweit noch bekannter wird.

Was kostet der Eintritt in die Bundesgartenschau Koblenz 2011?

Die inzwischen vom Aufsichtsrat der BUGA Koblenz 2011 GmbH beschlossenen Eintrittspreise gestalten sich besonders familienfreundlich - vor allem vor dem Hintergrund, dass die Nutzung der Seilbahn sowie alle Veranstaltungen auf dem Gelände bereits inbegriffen sind. Der Vorverkauf für die Dauerkarten beginnt am 15. April 2010 und endet am 14. April 2011, so dass dies ein optimales Geschenk für alle Gelegenheiten rund um das Jahr ist. In diesem Zeitraum wird die Dauerkarte für Erwachsene statt 120 Euro nur 110 Euro kosten, für Begünstigte statt 105 Euro nur 95 Euro und für Kinder statt 35 Euro nur 30 Euro. Die regulären Tageskarten folgen einer ähnlichen Preisstaffelung: Erwachsene zahlen 20 Euro, Begünstigte und Reisende in Gruppen ab 20 Personen 18 Euro sowie Kinder, Jugendliche und Studierende 5 Euro. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind frei. Dafür wird ein attraktives Gesamtpaket geboten: Enthalten ist der Besuch aller drei Kernbereiche, die mit ganz unterschiedlichen thematischen Ausstellungsschwerpunkten, einer üppigen Pflanzenpracht, einem umfangreichen Serviceangebot und mit insgesamt mehreren tausend Veranstaltungen während der Dauer der BUGA Koblenz 2011 begeistern werden. Zudem sind sowohl in den Tageskarten als auch in den Dauerkarten täglich eine Berg- und eine Talfahrt mit der Seilbahn inbegriffen. Als Alternative besteht die Möglichkeit, mit der Eintrittskarte den Bus-Shuttle-Service zwischen den innerstädtischen Kernbereichen und dem Festungsplateau kostenlos zu nutzen.

Wie lange bleibt die Seilbahn stehen und was kostet sie die Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH?

Da die Seilbahn im Bereich des UNESCO-Welterbes „Oberes Mittelrheintal“ liegt, wird die Seilbahn zum Schutz des Landschaftsraumes nur drei Jahre lang betrieben, d.h. 2011 zur Verbindung der beiden innerstädtischen BUGA-Kernbereiche mit dem Festungsplateau sowie in den Jahren 2012 und 2013. Im Winter 2013/14 wird sie dann zurückgebaut und einer anderen Verwendung zugeführt. Die österreichische Firma Doppelmayr Seilbahnen GmbH hat die Konzession für den Bau, den Betrieb und den Rückbau dieser Seilbahn erhalten. Bei diesem Betreibermodell muss die Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH abgesehen von den Kosten für Gutachten und Vorplanungen kein Budget aufbringen. Die Vereinbarung sieht vor, dass für jeden Besuch der Bundesgartenschau Koblenz 2011 ein Betrag an die Firma Doppelmayr abgeführt wird, welcher in der Eintrittskarte bereits enthalten ist.

Warum mussten in Vorbereitung der Bundesgartenschau Koblenz 2011 Bäume gefällt werden?

Bäume wurden in Koblenz nicht wegen gestalterischer Gedankenspielchen gefällt, sondern auf der Grundlage fachlich fundierter Abwägungsprozesse, in deren Zuge es zu verschiedenen Umplanungen und Großbaumverpflanzungen kam, um möglichst viele Bäume erhalten zu können. Dennoch waren nicht alle Baumfällungen vermeidbar. Dazu gehörten Bäume, die krank und deshalb auch gefährlich für den Menschen waren. Teilweise waren es Bäume, die an ihrem Standort keine Entwicklungsmöglichkeiten hatten. Bäume mussten auch fallen, um die maroden Ufermauern sanieren zu können und um das Konrad-Adenauer-Ufer in der weiteren Gestaltung mit unterschiedlichen Höhen für Fußgänger und Radfahrer neu zu strukturieren. Auch die Notwendigkeit, eine für alle Menschen zugängliche, barrierefreie Bundesgartenschau Koblenz 2011 zu schaffen, machte einige Baumfällungen notwendig. Bäume wurden auch gefällt, um das historische Geländeniveau des von Lenné entworfenen Schlossgartens zu rekonstruieren, um alte Sichtbeziehungen wieder herauszuarbeiten und auf dem Plateau das „freie Schussfeld“ in Anlehnung an die Festungshistorie wieder herzustellen. Auch für die Zufahrt zu der neuen Tiefgarage unter dem Schlossvorplatz und aus anderen Gründen der Verkehrsplanung sind Bäume gefällt worden. Für die ökologisch sinnvolle Seilbahn, die die innerstädtischen Kernbereiche mit dem Festungsplateau verbindet und durch die täglich bis zu 1000 Busfahrten eingespart werden können, mussten am Konrad-Adenauer-Ufer leider fünf alte Platanen gefällt werden. Durch das Fällen alter Bäume und das Pflanzen vieler neuer Bäume an artgerechten Standorten im Verhältnis von fast 1 zu 3 kann der Überalterung des Baumbestandes in der Innenstadt nachhaltig entgegen gewirkt werden.

Wozu dient der Förderverein „Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V.“ und wer kann Mitglied werden?

Der Verein „Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V.“ soll als Forum für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt und der Region Mittelrhein sowie für Vereine und Unternehmen dienen, die die Bundesgartenschau Koblenz 2011 schon im Vorfeld begleiten und in den verschiedensten Bereichen unterstützen möchten. Ziel dieses Vereines ist es, Akteure zusammenzubringen und die Verbindung zwischen der Stadt Koblenz und der Region zu stärken, um dadurch die Bundesgartenschau Koblenz 2011 zu einer besonders erfolgreichen und auch in die Zukunft hineinwirkenden, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Veranstaltung zu machen. Während der „Freundeskreis der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V.“ vor allem engagierte Privatpersonen anspricht, ist das Kuratorium als Sammelbecken für kreative Kräfte aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zu verstehen.

Darf ich meinen Hund mit auf die BUGA bringen?

Generell sind keine Hunde auf dem Gelände erlaubt. Es sind lediglich Hunde auf dem BUGA-Gelände zuzulassen, die sich aus medizinischen (z.B. Blindenführhunde) oder logistischen Gründen (z.B. Polizeihunde bei hohen politischen Besuchen) auf dem Gelände aufhalten müssen. Das wurde auch auf vorangegangenen Bundesgartenschauen so gehandhabt.  Auf dem Festungsplateau im Eingangsbereich wird es möglich sein, die Hunde für die Dauer des BUGA-Besuchs in fachmännische Betreuung abzugeben, so dass sich auch Hundehalter ohne schlechtes Gewissen das Gelände ansehen können.

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